Gästebuch

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Angela Meade als Adriana Lecouvreur - atemberaubend und berührend, eine Klasse für sich, hoffentlich kommt sie wieder. Toll, dass wir (bzw. ein leider nur zu 1/3 verkauftes Haus) so etwas in Frankfurt erleben dürfen! Neben vielen anderen spannenden und beeindruckenden Abenden: Danke für diese Wahnsinnsspielzeit am besten Opernhaus der Welt und auf in neue Abenteuer 18/19!

"Die Lustige Witwe" ist eine großartige Produktion und eine reine Freude von Anfang bi s Ende. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber das Regiekonzept hat mich dann voll überzeugt, vor allem auch durch die sehr einfallsreiche und klug-überlegte Personenführung und durch die Verpflichtung des großartigen Choreographen Ramses Sigl. Die Tanz-und Ballettszenen sind hinreißend und äußerst abwechslungsreich. Der Auftritt der Grisetten, z.T, ausgeführt von den Sängerinnen, ist äußerst professionell. Aber vor allem die Musik! Einfach herrlich. In jedem Takt steckt so viel einfallsreiche, wundervolle Musik, daß ich einfach nicht genug davon bekommen könnte - die Aufführung ist viel zu kurz. Die Dirigentin Joana Mallwitz ist eine ganz erstaunliche Künstlerin. ein wahres Energie- und Leistungsbündel. Sie befeuert unser wundervolles Orchester und unseren wundervollen Chor in einer Art, die voll bewundernswert ist. Die beiden Hauptdarsteller Marlis Petersen und Jurii Samoilow sind eine Idealbesetzung und das reine Glück. Besonders Jurii Samoilow hat sich ganz erstaunlich entwickelt, er singt, tanzt , spielt hinreißend. Hoffentlich bleibt er noch einige Jahre in Frankfurt und bekommt große, interessante Rollen. Noch einmal: ich hätte noch stundenlang zusehen und zuhören können. Vielen Dank allen Beteiligten, auch der Technik und den Anderen, die nicht im Rampenlicht standen. Ein unvergeßlicher Abend.

Ich kann mich nur voll und ganz dem Kommentar von Herrn Dziuk anschließen. Zu den beiden weiblichen Hauptsängerinnen und hier noch zusätzlich in meinem Lob für Herrn Stefano la Colla. Er war sowohl stimmlich als auch darstellerisch wunderbar überzeugend. Trotz der unfassbaren Mäkelei der Rezensenten der FAZ und FR. Neidische Männer! Und er war sexy, wenn man sowas überhaupt noch sagen darf.
Vorfreude auf die Tosca

Liebe Oper Frankfurt,
herzlichen Glückwunsch zur der gelungenen Premiere der Norma. In den letzten Jahren habe ich als Frankfurter die Oper Norma u.a. in Venedig, in Liege und in Neapel gesehen - jeweils mit hochkarätigen Interpreten - und jedesmal war ich ein wenig enttäuscht, sei es von der Regie oder von den Interpreten selbst. Wegen diesen Enttäuschungen war ich sehr gespannt auf die Norma in Frankfurt. Auch aufgrund der sehr anspruchsvollen Parte der Norma habe ich meine Ansprüche stark gesenkt, wie sich jedoch herausstellte zu Unrecht: Denn es war die beste Norma Aufführung, die ich jemals erlebt habe. Die Regie war logisch, ästhetisch und in allem gelungen. Die Adalgisa von Gaelle Arquez war hervorragend. Elza van den Heever hat mich am meisten beeindruckt, sowohl in der schauspielerischen "dramatischen" Darbietung als auch in der gesanglichen: Wunderbare pianissimos, eine imponierende gesunde Höhe, endlich mal "lang" gehaltene hohe Noten, das alles kombiniert mit einem sehr stark ausgeprägten musikalischen Gespür für die Musik von Bellini... BRAVI!!! Vielleicht zuletzt nur wenig Kritik; die Koloraturen in der Cabaletta nach dem beinahe makellos vorgetragenem Casta Diva waren nicht ganz so perfekt vorgetragen, aber wer kann das denn heute noch makellos singen? ...und der sympathische Tenor wird hoffentlich noch in den nächsten Vorstellungen zu seiner Form finden. Vielen Dank für den bewegenden Abend liebe Oper Frankfurt!
Gregor Dziuk

...auf diese Norma habe ich lange Jahre gewartet... Elza van den Heever IST Norma...! eine Wahnsinns-Leistung, in einer szenischen Interpretation, die die notorischen Buh-Rufer aus dem 1. Rang gar nicht erst verstehen woll(t)en, die aber ihren Weg gehen wird und das Haus jedes mal voll werden lassen wird... - Danke für diesen grandiosen, bewegenden, sinnlichen, hochdramatischen Abend!!!