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Dorothea Röschmann

Sopran

Dorothea Röschmann
© Harald Hoffmann

Die Sopranistin Dorothea Röschmann zählt seit ihrem umjubelten Debüt bei den Salzburger Festspielen 1995 als Susanna (Le nozze di Figaro) unter Nikolaus Harnoncourt zu den erfolgreichsten Sängerinnen ihres Faches und ist seitdem neben Salzburg regelmäßig an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper in München, der Semperoper in Dresden und dem Royal Opera House Covent Garden in London zu Gast. An der Staatsoper Berlin, deren Ensemble sie für viele Jahre angehörte, wurde ihr im vergangenen Jahr der Titel der Berliner Kammersängerin verliehen. Mit Partien wie Gräfin Almaviva, Donna Elvira, Fiordiligi, Vitellia, Ilia, zuvor Pamina und Susanna hat sich Dorothea Röschmann als herausragende Mozart-Interpretin etabliert. Zu Engagements der jüngeren Zeit zählen Desdemona (Otello) unter Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen und an der Semperoper Dresden (DVD bei Unitel) sowie später in Covent Garden, Janáčeks Jenůfa und Feldmarschallin (Der Rosenkavalier) an der Wiener Staatsoper. Zukünftige Rollendebüts sind Strauss’ Ariadne, Elisabeth (Tannhäuser) und Glucks Alceste.

 

Konzerte führten die gefragte Liedsängerin außerdem in den Wiener Musikverein, ins Amsterdamer Concertgebouw, nach Antwerpen, Brüssel, Lissabon, Madrid, Köln, Oslo sowie zu den Festivals von Edinburgh, München und Schwarzenberg. Gemeinsam mit Mitsuko Uchida hat Dorothea Röschmann Lieder von Schumann und Berg zunächst im Rahmen einer Tournee aufgeführt, die sie u.a. in die Londoner Wigmore Hall und die New Yorker Carnegie Hall führte. Ihre Einspielung der Werke bei Decca wurde 2017 mit dem Grammy für das »Beste klassische Soloalbum« ausgezeichnet. An der Seite des Pianisten Malcolm Martineau ist sie derzeit auf Tournee in Europa und den USA. 2014 erschien das gemeinsame Liederalbum Portraits mit Werken von Schumann, Strauss und Wolf bei Sony. Ihre umfangreiche Diskografie beinhaltet weiterhin u.a. Strauss’ Vier letzte Lieder unter Yannick Nézet-Séguin, Brahms’ Ein deutsches Requiem mit Sir Simon Rattle sowie das Soloalbum Mozart Arias mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding.